Woche der Ausbildung 2018: NRW braucht Fachkräfte-Nachwuchs

In der fünften bundesweiten “Woche der Ausbildung” vom 26. Februar bis 2. März 2018 finden in NRW wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Mit den unterschiedlichsten Aktionen werben die Agenturen für Arbeit um Ausbildungsplätze, bringen Bewerber und Ausbildungsplätze bei Börsen und Speed-Datings zusammen, verleihen Ausbildungszertifikate, organisieren Informationswochen in den Berufsinformationszentren und informieren über verschiedenste Ausbildungsberufe. Sie finden hier und unter dem Link dasbringtmichweiter.de/ausbildungklarmachen/ einen Überblick.

Auch in der fünften bundesweiten Woche der Ausbildung haben Jugendliche wieder Gelegenheit, sich über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren und bei zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen Kontakte zu Arbeitgebern zu knüpfen. Über 350 duale Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland. Um sich eine Überblick zu verschaffen und den zu den eigenen Neigungen und Fähigkeiten passenden Ausbildungsberuf zu entdecken, bieten die Veranstaltungen der Agenturen für Arbeit vielfältige Möglichkeiten in ganz NRW. In diesem Jahr bietet die neue Internetseite

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eine Übersicht aller Aktionen in NRW, Jugendliche können zusätzlich über die App „AzubiWelt“ von Zuhause und unterwegs abrufen, welche Veranstaltungen die Agenturen für Arbeit in dieser Woche in ihrer Stadt und im Umkreis anbieten.

Die demografische Entwicklung in NRW wird Arbeitgeber in den kommenden Jahren zunehmend vor die Herausforderung stellen, Nachwuchs für das eigene Unternehmen zu finden. An Rhein und Ruhr werden in den nächsten fünf Jahren etwa 500.000 Erwerbstätige in den Ruhestand gehen, über die Hälfte von ihnen Fachkräfte. Betrachtet man die nächsten zehn Jahre, scheiden 1,3 Mio. Menschen aus dem Erwerbsleben aus, unter ihnen befinden sich rund 700.000 Fachkräfte. Schon heute zeigen sich in vielen Branchen und Berufen personelle Engpässe.

Die fünfte bundesweite Woche der Ausbildung widmet daher auch viele Veranstaltungen neuen Wegen für Unternehmen, die verstärkt in den Nachwuchs investieren wollen, geeignete Azubis zu finden. Denn schließlich gilt: Über den Erfolg einer Ausbildung entscheiden Stärken, Talente und Spaß; dagegen sagen schlechte Noten auf dem Abschlusszeugnis kaum etwas aus über die Motivation, den Fleiß, die Leistungsbereitschaft und den Lernwillen von Jugendlichen.

Quelle: BA/Regionaldirektion NRW, 22. Februar 2018

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