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Newsletter 18 - Agentur aktiv

Stand: 19. Dezember 2012

Sehr geehrte Damen und Herrn,
liebe Leserinnen und Leser,

zum Jahresende verbinden die Beschäftigten der Regionalagentur den gewohnten Newsletter mit guten Wünschen zu Weihnachten und für das neue Jahr.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei allen Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr.

In unserem letzten Newsletter des Jahres 2012 informieren wir Sie u. a. über das neue Förderprogramm „Beratung zur beruflichen Entwicklung" und über den Fortgang der Vorbereitungen für innovative Projekte sowie über die Entwicklungen in der Fachkräfteinitiative. Auch erfahren Sie Neues über den Stand in anderen Förderlinien.

Wie in der Vergangenheit freuen wir uns über Ihre Anregungen zu unserer Berichterstattung und laden Sie herzlich ein, unser Informationsforum für die Darstellung Ihrer Arbeit zu nutzen.


Mit freundlichen Grüßen
Ihre

Regionalagentur

Bild von Rolf Lock

Bild: Rolf Lock

 Logos pfeil-grau

Schwerpunktthema:

Neu: Erfolgreich arbeiten -Beratung zur beruflichen Entwicklung - eine Ergänzung zur Bildungsscheckberatung an ausgewählten Standorten

Veränderungen gehören für viele Menschen zum beruflichen Alltag. Das Förderangebot „Beratung zur beruflichen Entwicklung" unterstützt Personen in beruflichen Veränderungsprozessen, die in Nordrhein-Westfalen wohnen und arbeiten. Mit diesem Angebot wird ein weiterer Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet. Die Beratung wird von qualifizierten Beraterinnen und Beratern durchgeführt und ist kostenlos.

Informationen zum Förderangebot
Wachsender Beratungsbedarf – finanzierbar für alle Beschäftigten

Der Bedarf an Beratung zur beruflichen Weiterentwicklung wächst. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) hat deshalb mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds das Förderangebot „Beratung zur beruflichen Entwicklung" aufgelegt.

Im Fokus: Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen

Ziel der Beratung ist es, die Entscheidungskompetenz der Ratsuchenden im Hinblick auf ihre berufliche Entwicklung zu stärken, ihre berufliche Handlungskompetenz zu fördern, eine Bilanzierung der persönlichen Kompetenzen vorzunehmen sowie kurz- und langfristige Ziele für die berufliche Entwicklung zu finden.

Das Beratungsangebot richtet sich grundsätzlich an Personen in beruflichen Veränderungsprozessen. Angesprochen sind auch Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen, mit Zeitvertrag, Befristung oder Minijob, sowie ältere und un- und angelernte Menschen. Ebenfalls zum Adressatenkreis des Angebots zählen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können oder Beschäftigte, die sich umorientieren müssen, weil ihr jetziger Betrieb von Insolvenz bedroht ist. Darüber hinaus können Personen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen eine Erstberatung zur Anerkennung ihrer Berufsqualifikationen in Anspruch nehmen.

Informationen zum Beratungsablauf und zu den Beratungsstellen

Die kostenlose Beratung kann im Umfang von ein bis neun Stunden durchgeführt werden. In den Gesprächen setzen sich die Ratsuchenden mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Wünschen auseinander. Sie entwickeln mit Unterstützung der Beratenden eine für sie passende Lösung. Die „Beratung zur beruflichen Entwicklung" wird in allen Regionen Nordrhein-Westfalens angeboten. Ab Mitte Dezember 2012 finden Sie den jeweils aktuellen Stand der bereits aktiven Beratungsstellen für die berufliche Entwicklung unter folgendem Link:

Erfolgreich arbeiten – Beratung zur beruflichen Entwicklung

Berufliche Beratung

Guter Rat ist nicht mehr teuer ...

http://www.arbeit.nrw.de/pdf/arbeit/gib_info_4_2012_bbe_pdf.pdf

 

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Fachkräfteinitiative NRW

Für einen Antrag aus der Logistik-Branche konnte inzwischen der Weg zu einer Bewilligung frei gemacht werden. Voraussichtlich ab Anfang 2013 kann der beauftragte Dienstleister damit beginnen, die Personalentwicklung in den sieben Unternehmen voran zu bringen, um die Arbeitsplätze attraktiver zu machen.

Ein Projekt aus dem Pflege- und Altenpflegebereich hingegen erfuhr eine Ablehnung, da einige Kooperationsbetriebe nicht die Kriterien für klein- und mittelständische Unternehmen erfüllten.

Im Herbst 2012 organisierte die Regionalagentur gemeinsam mit drei Nachbarregionen (Duisburg, Mönchengladbach, Essen) und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Duisburg eine Werbeveranstaltung zu diesem Programm für Interessierte und Multiplikatoren.

Auch im kommenden Jahr können im Rahmen der Fachkräfteinitiative aus der Region Düsseldorf/Kreis Mettmann Anträge gestellt werden. Die konkreten Voraussetzungen für die Antragstellung entnehmen Sie unserer Homepage www.: Regionalagentur-D-ME.de.

Selbstverständlich bietet die Regionalagentur den Antragstellern auch im neuen Jahr Hilfe und Beratung im Antragsverfahren an.


 

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Innovative Modellprojekte (Einzelprojekte)

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales fördert mit einer Anteilsfinanzierung Modellprojekte zur Entwicklung und Erprobung neuer arbeitspolitischer Ansätze.

Wir berichteten bereits über drei Anträge zur Arbeitsmarktintegration verschiedener Zielgruppen.

Inzwischen wurde ein Projekt für Junge Migrantinnen und Migranten bewilligt. Es sieht eine enge Zusammenarbeit mit der Start-Zeitarbeit NRW vor. Der Träger konnte zum 01.12.2012 an den Start gehen.

Die übrigen Projektvorschläge befinden sich noch im Entscheidungsprozess.


 

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Erwerbslosenberatungsstellen - Arbeitslosenzentren

Für die in unserer Region aktiven Träger stand im Herbst dieses Jahres die Beantragung der Folgeförderung (für 2013/2014) an. Alle sieben Einrichtungen verfügen inzwischen über eine Bewilligung für den nächsten Bewilligungszeitraum und können ihre Beratungsarbeit fortsetzen.

 

 

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Landesinitiative „Öffentlich geförderte Beschäftigung"

Mit der Zielsetzung, zusätzliche Beschäftigung durch die Nutzbarmachung von Transferzahlungen an Leistungsbeziehende im SGB II - Leistungsbezug zu schaffen, ging im Sommer ein neues Förderprogramm des Landes an den Start.

Die Regionalagentur informierte alle potentiell geeigneten Träger über die Programmbedingungen und unterstützte diese bei der Antragstellung.

Im Ergebnis wurden den regionalen Gremien (Facharbeitskreis „Regionale Partnerschaft Arbeit und Qualifizierung, Lenkungskreis) sechs Interessenbekundungen zur Entscheidung vorgelegt. Von den Interessenbekundungen, die dem Ministerium zur Prüfung vorgelegten wurden, sind drei zur Antragstellung zugelassen worden.

Die Projekte mit den Berufsbereichen „Hausmeisterdienste", „Zweiradmechaniker" und „Garten-Landschaftsbau" sollen zum 1.1.2013 an den Start gehen.


 

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Potentialberatung weiterhin sehr beliebt

Im Rahmen der Beschäftigungsfähigkeit wird die Förderlinie Potentialberatung weiterhin von kleinen- und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Angestellten gerne beantragt. Die Anzahl der Potentialberatungen in 2012 ist im Vergleich zu 2011 nahezu gleich geblieben. 2012 standen verstärkt Träger aus der Sozialwirtschaft als Antragsteller im Mittelpunkt.

Ziel einer Potentialberatung ist der Erhalt bzw. der Ausbau der Beschäftigungsfähigkeit eines Antrag stellenden Unternehmens. Zu den Beratungsschwerpunkten gehören u.a. Personalentwicklung, Qualifizierungsbedarf, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Arbeit und Gesundheit, Altersstruktur und Fachkräftebedarf. Potentialberatung und Bildungscheck sind zwei Instrumente, die auch im Rahmen der Fachkräfteinitiative ihre Wirkung entfalten können.

Die Antragstellung erweist sich als unkompliziert und attraktiv. Maximal 15 Beratungstage werden mit maximal 500 € pro Beratungstag gefördert.

 

 

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Werkstattjahr 2012/2013

Für das schon langjährig erfolgreich durchgeführte Programm zur Vorbereitung von Jugendlichen auf eine Ausbildung bzw. Beschäftigung stehen 2012/2013 bei sieben Trägern 155 Plätze zur Verfügung. Zur weiteren Optimierung des Programms konnten Studierende der Fachhochschule Düsseldorf - Fachrichtung Sozial- und Kulturwissenschaften für eine regionsspezifische Evaluierung der Ergebnisse des zurückliegenden Werkstattjahres - gewonnen werden.

Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen (TEP)

Das mit finanziellen Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Landesprogramm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen (TEP)" bietet jungen Eltern, Alleinerziehenden sowie pflegenden Angehörigen über ein passgenaues Angebot die Chance zur Ausbildung in Teilzeit. Dieses Angebot bereitet auf die Ausbildung vor und begleitet den Teilnehmenden beim Einstieg in die betriebliche Erstausbildung in Teilzeit. Die ausbildenden Betriebe erhalten Beratung bei der Vereinbarung einer Ausbildung in Teilzeit, Hilfestellung bei der Umsetzung und erfahren zugleich Ermutigung über das Instrument der Teilzeitausbildung Fachkräfte auszubilden und langfristig zu binden.

Das Programm hat sich vor allem für junge alleinerziehende Mütter als erfolgreiche Starthilfe etabliert. Mittlerweile sind in allen Regionen des Landes NRW TEP-Projekte entstanden, die in lokalen Netzwerken mit den Kammern, Jobcentern, Agenturen für Arbeit und weiteren arbeitsmarktpolitischen Akteuren kooperieren*.

In der Region Düsseldorf-Kreis Mettmann halten die Träger – Berufsbildungszentrum der AWO Düsseldorf und WIPA GmbH in Velbert – dieses Angebot vor. Die Anträge für die 5. Förderphase der Jahre 2013/2014 wurde vom Arbeitskreis Regionale Partnerschaft Arbeit und Qualifizierung positiv beschieden und zwischenzeitlich hat die Bewilligungsbehörde den Trägern einen Zuwendungsbescheid erteilt.

*[Vgl. Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen: Brücken bauen in den Beruf. Handlungsprogramm für Berufsrückkehrende des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, S. 24 f.]

 

 

Wir wünschen den Trägern aller startenden Projekte viel Erfolg.

 

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Termine:

9. März 2013, 11:00 bis 15:00 Uhr
Internationaler Frauentag.
Ort: Weiterbildungszentrum (WBZ),Bertha-von Suttner-Platz 1,40227 Düsseldorf

 

 

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